wieder im Rennen… HPI Baja 5B SS

Der Renner ist zurück auf der Piste!! Natürlich noch grösser, noch stärker und noch schneller!

Nach dem RC-Buggy Rennen in Birmensdorf und nachdem der Martin mich vor ein paar Wochen Live von seinem Baja überzeugt hatte, hab ich den starken Frankenkurs zu meinen Gunsten genutzt und mir in den USA beim Händler meines Vertrauens einen HPI Baja 5B SS Bausatz bestellt. Bingo!HPI Baja 5b SS
Jetzt wo meine Freundin wieder in Buenos Aires ist, kann ich etwas Ablenkung gebrauchen

Genau eine Woche später konnte ich das gute Stück zusammen mit einem HPI Reactor Ladegerät auf der Post abholen.

HPI Reactor 500Wie ich so bin konnte ich nicht ruhen, solange der Wagen nicht zusammengebaut war und so habe ich das Auto in gut 16 Stunden fertiggestellt. Von der ersten Mutter, bis zum letzten Radmutter.

Der Zusammenbau macht unglaublich Spass. Man lernt das Modell gleich von Anfang an kennen, das macht einem später die Fehlersuche einfacher. Die Anleitung ist sehr übersichtlich gestaltet und sämtliche Teile, Schrauben und Masse sind 1:1 abgebildet.

Ich habe den Wagen komplett mit Originalteilen und dem mitgelieferten Tuning-Reso aufgebaut. Einzig Akku, Fernsteuerung, den On/Off-Schalter und ein Gas-/Bremsservo muss man sich selber besorgen. Bei mir kommt meine Spektrum DX3 mit dem S3001 Empfänger zum Einsatz. Für langen Fahrspass sorgt ein Venom 5000mAh 6V Akku und als leider zu wenig kräftig erwies sich das Spektrum Z590 Servo mit seinen ca. 6kg Stellkraft.

Damit ich meinen “LuciFer” nicht aus den Augen verliere, habe ich ihm eine auffällig gelbe Lackierung verpasst :-)

Die erste Testfahrt beim Kieswerk liess nicht lange auf sich warten. Den Motor sollte man am Anfang unbedingt nicht zu hart rannehmen und ihn etwas Einlaufen lassen. Laut HPI reicht eine Tankfüllung für die Einlaufphase. Während dieser Zeit sollte der Vergaser nicht verstellt werden.Ich habe bei meiner Fernsteuerung den Servoweg begrenzt sodass bei Vollgas der Vergaser gar nicht ganz aufmacht.u

Der Wagen lief nach 2-3 Zügen am Seilzug sofort an und klingt rattenscharf! Wem die Tuning Pipe zu laut ist, kann auch auf die vormontierte “Fischdose” zurückgreifen. Damit ist der Motor viel leiser.

Der Wagen liegt echt genial und hat super Power. Auf losem Untergrund ist es sogar ziemlich schwierig die ganze Power zu bändigen, ohne dass die Karre ausbricht. Aber der Fahrspass ist grenzenlos :-)

Die zweite Fahrt fand dann auf einem frisch gemähten Fussballfeld statt, da kam der Baja dann erst richtig auf Touren. Allerdings erwies er sich auch gleichzeitig als Rasenmäher. Überall am Auto sammeln sich Grasbüschel oder Staub und Steinchen.

Es empfiehlt sich unbedingt einen zusätzlichen Luftfilterschutz und einen Schutz für den Seilzugstarter zuzulegen. Auch für den Unterboden gibt es entsprechende Parts um Fremdkörper rauszuhalten.

Ich möchte nun vermehrt an Rennen teilnehmen. Vielleicht reicht es nächstes Jahr bereits für die HPI Endurance Challenge. Da ist bisher noch kein Team Switzerland vertreten gewesen!

Ready to run

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wieder in Zürich

… ja tatsächlich. Ich bin wieder daheim. Nachdem aus dem Job in den Bahamas trotz Zusage nichts geworden ist, mir das Geld ausging und Arbeiten in Argentinien keine wirkliche Option war habe ich mich kurzerhand entschlossen wieder nach Zürich zu fliegen.

Nun bin ich bereits seit etwa drei Wochen wieder in Zürich. Ich habe bereits einen Job und eine temporäre Unterkunft. Ende Juni gibts eine richtige Bleibe und als nächstes wird wieder an Servern und Netzwerken gewerkelt was das Zeug hält. In meinem neuen Job gibts viel Hardware, schnelles Internet und viel zu virtualisieren :-)

Der Blog wird auch bald auf ein aktuelles WordPress aktualisiert, neu verpackt und dann gibts auch wieder technische Artikel für die Interessierten

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Posted in Allgemein by Ronny. No Comments

Reise fertig, und doch noch nicht nach Hause…

427 Tage lang war ich unterwegs, habe knapp 26’000km mit dem Auto zurückgelegt, neun Länder besucht, aber trotz geplanter Weltreise habe ich es nicht über den Südamerikanischen Kontinent hinausgeschafft. Im Gegenteil, ich habe ich buchstäblich in den Kontinent, die Kultur und die Menschen hier verliebt. Ganz besonders in eine wahnsinnig hübsche, intelligente und liebenswerte Frau namens Fernanda.

Auf jeden Fall bleibe ich bis auf weiteres mit ihr in Buenos Aires. Die Überraschung war übrigens ein voller Erfolg ;-) Sie machte sich schon Gedanken ich würde gar nicht mehr zurückkomen. Jetzt bin ich wieder in der Grossstadt, voller Energie, Liebe und vielen Ideen was ich hier mit meiner Zeit anfangen und hoffentlich sogar zu Geld machen könnte. Nun werde ich mal klären, wie realistisch meine Möglichkeiten hier sind und wie sich meine vielen Ideen umsetzen lassen. Es hat für alle was dabei; Musiker, Reisende und daheimgebliebene.

In Zukunft wird es hier im Blog also wieder eher allgemeine und technische Beiträge geben. Natürlich werde ich auch über mein Leben in Buenos Aires berichten.

bleibt am Ball.

der krönende Abschluss, mit guten Freunden

Pünktlich auf den Jahresanfang habe ich mein Auto an ein junges und nettes Schweizer Päärchen verkauft. Kai und Manu werden hoffentlich mindestens genauso viel Spass und gute Erlebnisse mit dem Auto haben, wie ich sie hatte.

Zuerst gabs aber Besuch aus der Schweiz. Am 2. Januar kam zuerst Marco und am 4. Januar Nico nach Kolumbien. Beide konnte ich noch mit dem Auto abholen, bevor ich es dann wenige Tage später an die neuen Besitzer übergeben habe. Für den Verkauf bzw. Papierwechsel habe ich sogar noch rasch Venezuela betreten. Abgesehen von Paraguay und den Guyanas war Venezuela das einzige Land, welches ich nun nicht bereits hatte. Naja, bereist hab ich es immer noch nicht wirklich, obwohl ich ja vor etwa 20 Jahren schon als kleiner Knirps mit meiner Familie da im Urlaub war.

Erster Stopp ohne Auto war Cartagena. Ans Rucksack packen, Taxi- und Busfahren und Hostel suchen musste ich mich erstmal wieder gewöhnen nachdem ich ja etwa 10 Monate lang mein eigenes Heim auf Rädern gehabt hatte. Nach wenigen Tagen machten wir einen Ausflug zur Playa Blanca, einem wunderschönen Karibikstrand auf einer nahe gelegenen Insel. So schön der Strand auch war, umso nerviger waren die ganzen Sandflöhe. Wir wurden derart verstochen und gefressen von den winzig kleinen Biestern, dass wir uns nach zwei Nächten auch schon wieder zurück aufs Festland begeben hatten.

Nachdem nun auch Fabrizio auf dem Weg an die Karibik war, sind wir spontan zurück nach Taganga gefahren wo dann wir vier Zürcher das Dorf unsicher gemacht haben. Für den krönenden Abschluss meiner Reise und die kurze Zeit die wir zu viert verbringen konnten haben wir uns entschieden noch einen Abstecher in den Tayrona Nationalpark zu machen. Da gabs auch noch ein Wiedersehen mit Dani aus Deutschland, den ich in Ecuador mit dem Auto mitgenommen hatte. Wir hatten ein fantastisches Wochenende in diesem einzigartigen Nationalpark und kurz darauf hat sich unsere Gruppe auch schon wieder getrennt. Fabrizio und Marco sind weiter nach Panama und ich blieb noch ein paar Tage zusammen mit Nico in Taganga, bevor es für mich wieder zurück nach Buenos Aires geht, wo ich bis auf weiteres bei Fernanda bleiben werde. Der Flieger wird mich eine Woche früher als geplant nach Buenos Aires bringen, damit ich sie überraschen kann.. :-)

Wie es weitergeht bleibt ungewiss, aber fürs erste ist das Nomadenleben für mich vorbei…

Karibische Festtage in Kolumbien

Noch ein letztes mal in diesem Jahr gibt es news aus Südamerika, diesmal aus Kolumbien. Nach einem kurzen Zwischenstop bei Graham in Ibarra ging es endlich ab nach “Locombia”. Schon an der Grenze hab ich wieder die Franzosen getroffen. Die erste Nacht verbrachten wir an der Laguna de la Cocha in der Nähe von Pasto. Danach fuhren wir über Popayan nach Cali und dann nach Salento. Da haben wir dann auch mal wieder einen Tag Pause eingelegt, bevor es dann endlich nach Bogota ging. Durch die starken Regenfälle ist halb Kolumbien unter Wasser und viele Strassen sind weggespült oder sind quasi jetzt per Boot befahrbar. Entsprechend lange brauchten wir bis nach Bogota
In Bogota gabs verschiedenste Wiedersehen wie zum Beispiel mit Victor aus Chile, Tom aus Frankreich und Lisa aus England, die ich alle schon in Bolivien getroffen habe, Frikkyo und Anna aus Italien mit dem Reisebus und dann nochmals mit Dani, Matthias und Kendra, mit denen ich in Ecuador eine super Zeit hatte. Nach ein paar Tagen im Hostel, einem Ausflug auf den Monserrate, sozusagen dem Üetliberg von Bogota und einem Besuch im Goldmuesum hatte ich von der Stadt wieder die Schnauze voll und bin nach Villa de la Leyva weitergefahren. Da gabs ein paar gemütliche Tage auf dem Land, bevor es dann über Bucaramanga richtung Karibikküste hoch ging. Eigentlich wollten wir via Valledupar auf die Halbinsel La Guajira fahren, da aber irgendwo wieder eine Brücke weggeschwemmt wurde, mussten wir alles wieder zurückfahren und via Bosconia nach Santa Marta fahren. Da haben wir uns natürlich in Taganga ein Plätzchen gesucht und sind im Ocean Reef Hostel fündig geworden. Sicherer Platz mit Strom, Wasser, Internet und Duschen.
Da haben wir Gaston aus Argentinien aufgegabelt und sind nach Palomino gefahren. Unterwegs sind noch die wunderschönen Wasserfälle der Quebrada de Valencia. Gaston haben wir in Palomino gelassen und haben dafür Ima aus Spanien mit nach Riohacha genommen. Und da fing das Abenteuer La Guajira an…
Nachdem uns der Tankwart einen Platz am Meer empfohlen hat haben wir uns auf den Weg nach Mayapu gemacht. Nur hat da die Strasse irgendwann aufgehört und wurde zu einer staubigen Schotterstrasse und etwa 500 Meter weiter hab ich gemerkt wie das Auto vorne schiebt und schon steckten wir in einem ausgetrockneten Flussbett fest, das eben noch nicht so wirklich ausgetrocknet war. Weil es wirklich kein vor und zurück mehr gab haben wir da halt über Nacht gestanden und wurden am nächsten Tag von freundlichen Dorfbewohnern mit einer alten Rostlaube aus dem Dreck gezogen (natürlich gegen Bezahlung).
Weiter ging es nach Uribia wo dann auch die Asphaltierte Strasse nach Cabo de la Vela, unserem erklärten Ziel, ihr Ende nahm. Jetzt standen nur noch etwa 100km auf der Strasse aus Steinen, Staub und Erde auf dem Plan. Gleich am Anfang haben wir noch einen Guatemalteken und zwei Franzosen aufgeladen und sind los. Wir haben 4 Stunden gebraucht aber es dann am Ende des Tages geschafft. Und die Mühe hat sich gelohnt, es war wunderschön und die Sonnenuntergänge sind wirklich eindrücklich.
Zwei Tage später auf dem Rückweg blieb die Karre dann nochmals im Matsch stecken, da haben wir es aber zu sechst mit Mühe und Not wieder ohne Hilfe rausgeschafft. Wir und das Auto waren zwar komplett zugedreckt und geschafft, aber eben diese Erlebnisse sind im Nachhinein die Besten.
Die Franzosen sind jetzt auch schon am Start und morgen fahr ich dahin und wir bereiten die Silvesterparty vor. Neben dem Jahr 2010 gehen auch die Roadtrek Diaries langsam zu Ende. Ich werde das Auto voraussichtlich im Januar verkaufen und was dann kommt, weiss ich auch nicht so genau ;-)
frohe Festtage und einen guten Rutsch ins 2011!
Karte

Noch ein letztes mal in diesem Jahr gibt es news aus Südamerika, diesmal aus Kolumbien. Nach einem kurzen Zwischenstop bei Graham in Ibarra ging es endlich ab nach “Locombia”. Schon an der Grenze hab ich wieder die Franzosen getroffen. Die erste Nacht verbrachten wir an der Laguna de la Cocha in der Nähe von Pasto. Danach fuhren wir über Popayan nach Cali und dann nach Salento. Da haben wir dann auch mal wieder einen Tag Pause eingelegt, bevor es dann endlich nach Bogota ging. Durch die starken Regenfälle ist halb Kolumbien unter Wasser und viele Strassen sind weggespült oder sind quasi jetzt per Boot befahrbar. Entsprechend lange brauchten wir bis nach Bogota

In Bogota gabs verschiedenste Wiedersehen wie zum Beispiel mit Victor aus Chile, Tom aus Frankreich und Lisa aus England, die ich alle schon in Bolivien getroffen habe, Frikkyo und Anna aus Italien mit dem Reisebus und dann nochmals mit Dani, Matthias und Kendra, mit denen ich in Ecuador eine super Zeit hatte. Nach ein paar Tagen im Hostel, einem Ausflug auf den Monserrate, sozusagen dem Üetliberg von Bogota und einem Besuch im Goldmuesum hatte ich von der Stadt wieder die Schnauze voll und bin nach Villa de la Leyva weitergefahren. Da gabs ein paar gemütliche Tage auf dem Land, bevor es dann über Bucaramanga richtung Karibikküste hoch ging. Eigentlich wollten wir via Valledupar auf die Halbinsel La Guajira fahren, da aber irgendwo wieder eine Brücke weggeschwemmt wurde, mussten wir alles wieder zurückfahren und via Bosconia nach Santa Marta fahren. Da haben wir uns natürlich in Taganga ein Plätzchen gesucht und sind im Ocean Reef Hostel fündig geworden. Sicherer Platz mit Strom, Wasser, Internet und Duschen.

Da haben wir Gaston aus Argentinien aufgegabelt und sind nach Palomino gefahren. Unterwegs sind noch die wunderschönen Wasserfälle der Quebrada de Valencia. Gaston haben wir in Palomino gelassen und haben dafür Ima aus Spanien mit nach Riohacha genommen. Und da fing das Abenteuer La Guajira an…

Nachdem uns der Tankwart einen Platz am Meer empfohlen hat haben wir uns auf den Weg nach Mayapu gemacht. Nur hat da die Strasse irgendwann aufgehört und wurde zu einer staubigen Schotterstrasse und etwa 500 Meter weiter hab ich gemerkt wie das Auto vorne schiebt und schon steckten wir in einem ausgetrockneten Flussbett fest, das eben noch nicht so wirklich ausgetrocknet war. Weil es wirklich kein vor und zurück mehr gab haben wir da halt über Nacht gestanden und wurden am nächsten Tag von freundlichen Dorfbewohnern mit einer alten Rostlaube aus dem Dreck gezogen (natürlich gegen Bezahlung).

Weiter ging es nach Uribia wo dann auch die Asphaltierte Strasse nach Cabo de la Vela, unserem erklärten Ziel, ihr Ende nahm. Jetzt standen nur noch etwa 100km auf der Strasse aus Steinen, Staub und Erde auf dem Plan. Gleich am Anfang haben wir noch einen Guatemalteken und zwei Franzosen aufgeladen und sind los. Wir haben 4 Stunden gebraucht aber es dann am Ende des Tages geschafft. Und die Mühe hat sich gelohnt, es war wunderschön und die Sonnenuntergänge sind wirklich eindrücklich.

Zwei Tage später auf dem Rückweg blieb die Karre dann nochmals im Matsch stecken, da haben wir es aber zu sechst mit Mühe und Not wieder ohne Hilfe rausgeschafft. Wir und das Auto waren zwar komplett zugedreckt und geschafft, aber eben diese Erlebnisse sind im Nachhinein die Besten.

Die Franzosen sind jetzt auch schon am Start und morgen fahr ich dahin und wir bereiten die Silvesterparty vor. Neben dem Jahr 2010 gehen auch die Roadtrek Diaries langsam zu Ende. Ich werde das Auto voraussichtlich im Januar verkaufen und was dann kommt, weiss ich auch nicht so genau ;-)

frohe Festtage und einen guten Rutsch ins 2011!