Monthly Archives: December 2010

Karibische Festtage in Kolumbien

Noch ein letztes mal in diesem Jahr gibt es news aus Südamerika, diesmal aus Kolumbien. Nach einem kurzen Zwischenstop bei Graham in Ibarra ging es endlich ab nach “Locombia”. Schon an der Grenze hab ich wieder die Franzosen getroffen. Die erste Nacht verbrachten wir an der Laguna de la Cocha in der Nähe von Pasto. Danach fuhren wir über Popayan nach Cali und dann nach Salento. Da haben wir dann auch mal wieder einen Tag Pause eingelegt, bevor es dann endlich nach Bogota ging. Durch die starken Regenfälle ist halb Kolumbien unter Wasser und viele Strassen sind weggespült oder sind quasi jetzt per Boot befahrbar. Entsprechend lange brauchten wir bis nach Bogota
In Bogota gabs verschiedenste Wiedersehen wie zum Beispiel mit Victor aus Chile, Tom aus Frankreich und Lisa aus England, die ich alle schon in Bolivien getroffen habe, Frikkyo und Anna aus Italien mit dem Reisebus und dann nochmals mit Dani, Matthias und Kendra, mit denen ich in Ecuador eine super Zeit hatte. Nach ein paar Tagen im Hostel, einem Ausflug auf den Monserrate, sozusagen dem Üetliberg von Bogota und einem Besuch im Goldmuesum hatte ich von der Stadt wieder die Schnauze voll und bin nach Villa de la Leyva weitergefahren. Da gabs ein paar gemütliche Tage auf dem Land, bevor es dann über Bucaramanga richtung Karibikküste hoch ging. Eigentlich wollten wir via Valledupar auf die Halbinsel La Guajira fahren, da aber irgendwo wieder eine Brücke weggeschwemmt wurde, mussten wir alles wieder zurückfahren und via Bosconia nach Santa Marta fahren. Da haben wir uns natürlich in Taganga ein Plätzchen gesucht und sind im Ocean Reef Hostel fündig geworden. Sicherer Platz mit Strom, Wasser, Internet und Duschen.
Da haben wir Gaston aus Argentinien aufgegabelt und sind nach Palomino gefahren. Unterwegs sind noch die wunderschönen Wasserfälle der Quebrada de Valencia. Gaston haben wir in Palomino gelassen und haben dafür Ima aus Spanien mit nach Riohacha genommen. Und da fing das Abenteuer La Guajira an…
Nachdem uns der Tankwart einen Platz am Meer empfohlen hat haben wir uns auf den Weg nach Mayapu gemacht. Nur hat da die Strasse irgendwann aufgehört und wurde zu einer staubigen Schotterstrasse und etwa 500 Meter weiter hab ich gemerkt wie das Auto vorne schiebt und schon steckten wir in einem ausgetrockneten Flussbett fest, das eben noch nicht so wirklich ausgetrocknet war. Weil es wirklich kein vor und zurück mehr gab haben wir da halt über Nacht gestanden und wurden am nächsten Tag von freundlichen Dorfbewohnern mit einer alten Rostlaube aus dem Dreck gezogen (natürlich gegen Bezahlung).
Weiter ging es nach Uribia wo dann auch die Asphaltierte Strasse nach Cabo de la Vela, unserem erklärten Ziel, ihr Ende nahm. Jetzt standen nur noch etwa 100km auf der Strasse aus Steinen, Staub und Erde auf dem Plan. Gleich am Anfang haben wir noch einen Guatemalteken und zwei Franzosen aufgeladen und sind los. Wir haben 4 Stunden gebraucht aber es dann am Ende des Tages geschafft. Und die Mühe hat sich gelohnt, es war wunderschön und die Sonnenuntergänge sind wirklich eindrücklich.
Zwei Tage später auf dem Rückweg blieb die Karre dann nochmals im Matsch stecken, da haben wir es aber zu sechst mit Mühe und Not wieder ohne Hilfe rausgeschafft. Wir und das Auto waren zwar komplett zugedreckt und geschafft, aber eben diese Erlebnisse sind im Nachhinein die Besten.
Die Franzosen sind jetzt auch schon am Start und morgen fahr ich dahin und wir bereiten die Silvesterparty vor. Neben dem Jahr 2010 gehen auch die Roadtrek Diaries langsam zu Ende. Ich werde das Auto voraussichtlich im Januar verkaufen und was dann kommt, weiss ich auch nicht so genau 😉
frohe Festtage und einen guten Rutsch ins 2011!
Karte

Noch ein letztes mal in diesem Jahr gibt es news aus Südamerika, diesmal aus Kolumbien. Nach einem kurzen Zwischenstop bei Graham in Ibarra ging es endlich ab nach “Locombia”. Schon an der Grenze hab ich wieder die Franzosen getroffen. Die erste Nacht verbrachten wir an der Laguna de la Cocha in der Nähe von Pasto. Danach fuhren wir über Popayan nach Cali und dann nach Salento. Da haben wir dann auch mal wieder einen Tag Pause eingelegt, bevor es dann endlich nach Bogota ging. Durch die starken Regenfälle ist halb Kolumbien unter Wasser und viele Strassen sind weggespült oder sind quasi jetzt per Boot befahrbar. Entsprechend lange brauchten wir bis nach Bogota

In Bogota gabs verschiedenste Wiedersehen wie zum Beispiel mit Victor aus Chile, Tom aus Frankreich und Lisa aus England, die ich alle schon in Bolivien getroffen habe, Frikkyo und Anna aus Italien mit dem Reisebus und dann nochmals mit Dani, Matthias und Kendra, mit denen ich in Ecuador eine super Zeit hatte. Nach ein paar Tagen im Hostel, einem Ausflug auf den Monserrate, sozusagen dem Üetliberg von Bogota und einem Besuch im Goldmuesum hatte ich von der Stadt wieder die Schnauze voll und bin nach Villa de la Leyva weitergefahren. Da gabs ein paar gemütliche Tage auf dem Land, bevor es dann über Bucaramanga richtung Karibikküste hoch ging. Eigentlich wollten wir via Valledupar auf die Halbinsel La Guajira fahren, da aber irgendwo wieder eine Brücke weggeschwemmt wurde, mussten wir alles wieder zurückfahren und via Bosconia nach Santa Marta fahren. Da haben wir uns natürlich in Taganga ein Plätzchen gesucht und sind im Ocean Reef Hostel fündig geworden. Sicherer Platz mit Strom, Wasser, Internet und Duschen.

Da haben wir Gaston aus Argentinien aufgegabelt und sind nach Palomino gefahren. Unterwegs sind noch die wunderschönen Wasserfälle der Quebrada de Valencia. Gaston haben wir in Palomino gelassen und haben dafür Ima aus Spanien mit nach Riohacha genommen. Und da fing das Abenteuer La Guajira an…

Nachdem uns der Tankwart einen Platz am Meer empfohlen hat haben wir uns auf den Weg nach Mayapu gemacht. Nur hat da die Strasse irgendwann aufgehört und wurde zu einer staubigen Schotterstrasse und etwa 500 Meter weiter hab ich gemerkt wie das Auto vorne schiebt und schon steckten wir in einem ausgetrockneten Flussbett fest, das eben noch nicht so wirklich ausgetrocknet war. Weil es wirklich kein vor und zurück mehr gab haben wir da halt über Nacht gestanden und wurden am nächsten Tag von freundlichen Dorfbewohnern mit einer alten Rostlaube aus dem Dreck gezogen (natürlich gegen Bezahlung).

Weiter ging es nach Uribia wo dann auch die Asphaltierte Strasse nach Cabo de la Vela, unserem erklärten Ziel, ihr Ende nahm. Jetzt standen nur noch etwa 100km auf der Strasse aus Steinen, Staub und Erde auf dem Plan. Gleich am Anfang haben wir noch einen Guatemalteken und zwei Franzosen aufgeladen und sind los. Wir haben 4 Stunden gebraucht aber es dann am Ende des Tages geschafft. Und die Mühe hat sich gelohnt, es war wunderschön und die Sonnenuntergänge sind wirklich eindrücklich.

Zwei Tage später auf dem Rückweg blieb die Karre dann nochmals im Matsch stecken, da haben wir es aber zu sechst mit Mühe und Not wieder ohne Hilfe rausgeschafft. Wir und das Auto waren zwar komplett zugedreckt und geschafft, aber eben diese Erlebnisse sind im Nachhinein die Besten.

Die Franzosen sind jetzt auch schon am Start und morgen fahr ich dahin und wir bereiten die Silvesterparty vor. Neben dem Jahr 2010 gehen auch die Roadtrek Diaries langsam zu Ende. Ich werde das Auto voraussichtlich im Januar verkaufen und was dann kommt, weiss ich auch nicht so genau 😉

frohe Festtage und einen guten Rutsch ins 2011!