Earthships (Update)

Aufgrund dem grossen Interesse an meinem Earthship Artikel gehe ich davon aus, dass sich noch ein paar andere Leute für Earthships in der Schweiz interessieren. Aus diesem Grund möchte ich hier die Antwort vom Bundesamt für Energie veröffentlichen, die ich im Januar 09 erhalten habe, nachdem ich dem Bundesrat Moritz Leuenberger eine Anfrage geschickt habe.

Meine Anfrage:

Guten Tag Herr Leuenberger,

seit längerem beschäftige ich mich mit sogenannten Earthships. Dabei handelt es sich um eine sehr nachhaltige, umweltfreundliche und naturnahe Art ein Haus zu bauen. Ich habe kürzlich einen Beitrag in einem Internetforum verfasst, welcher grob das Konzept solcher Earthships beschreibt. Ich habe den Text dieses Beitrags im folgenden eingefügt. Ich bitte Sie, diese Zusammenfassung durchzulesen und sich darüber einmal Gedanken zu machen.
Seit einer Weile beschäftige ich mich mit der Realisierbarkeit eines solchen Earthships in der Schweiz. Jedoch wird mir die aktuelle Gesetzeslage dieses Vorhaben wohl verunmöglichen, da es mich in einigen Punkten zwingt natur-unfreundlich zu handeln.
Beispielsweise wäre ich gezwungen, ein solches Heim an eine Kanalisation anzuschließen.
Ich gehe davon aus, dass es als Umweltverschmutzung interpretiert würde, wenn ich Abfälle als Baumaterial verwenden möchte.
Für mich stellt sich nun die Frage, ob sich ein solches Earthship nach geltendem Schweizer Recht überhaupt realisieren ließe. Und ob man in diesem Falle eine Ausnahme machen könnte bzw. das Projekt als “Forschungsprojekt” oder ähnlichem deklarieren könnte. Es müsste doch einen gesetzlichen Rahmen geben, in welchem man ein solches Projekt realisieren könnte.
Ich möchte dadurch sicherstellen, dass ich nicht Unmengen von Abklärungen treffe, Zeit und Geld investiere für etwas dass von Gesetzes wegen keine Chance hätte jemals realisiert zu werden.
Ich freue mich auf eine baldige Antwort und verbleibe
mit freundlichem Gruss
Ronny Schnüriger

Earthships

Es hab damit begonnen, dass dieser Typ – mike reynolds – seit 30 Jahren damit experimentiert, aus unseren Abfällen (Autoreifen, Glas, Bierdosen, etc) Häuser zu bauen. Diese sind von der Gesellschaft je nach dem bis zu 100% unabhängig und sind auch absolut naturfreundlich und nachhaltig!

Es gibt bereits Häuser und sogar ganze Dörfer auf der ganzen Welt. Vorallem in den USA, aber auch in Krisengebieten (Thailand nach dem Tsunami, Peru, etc)

Das Earthship Konzept

Das Konzept baut darauf auf, dass wir uns an der Umwelt und der Natur orientieren, uns ihr anpassen und von ihr lernen müssen.

Wieso wird Wasser kilometerweit transportier, wenn es vom Himmel fällt? Wieso brauchen wir Mittelsmänner, Förderungs- und Transportfirmen, die Unmengen an Geld und Energie verbrauchen und Missbrauch ermöglichen, wenn es doch vom Himmel fällt?

Wasser
-> www.earthship.net/web/index.php?option=c…;id=23&Itemid=76

Earthships sammeln Regen- und Schmelzwasser. Das Wasser wird mehrmals genutzt, bevor es wieder an die Natur zurückgegeben wird. Wenn es an die Natur zurückgegeben wird, ist es wiederum in einem Zustand, der die Natur nicht belastet oder gar beschädigt.

Regen- und/oder Schmelzwasser wird in Zisternen gesammelt und dann durch ein sogenanntes “Water-Organization-Module” (WOM) gefiltert und trinkbar gemacht. Das Wasser wird dann in einen separaten Tank gepumpt, der den nötigen Druck aufbaut, sodass es wie gewohnt aus dem Wasserhahn läuft. Es wird wie gewöhnlich im Haushalt fürs Kochen, Trinken, Duschen, Abwaschen, etc. verwendet! Nicht aber für die Toilettenspülung!

Das “verbrauchte” Wasser wird danach in Botanischen Zellen durch eine Art natürliche Kläranlage (Pflanzenkläranlage (Wetlands)) innerhalb des Hauses wieder soweit aufbereitet, dass es nicht mehr schmutzig aussieht oder riecht. Diese Botanischen Zellen werden gleichzeitig für den Anbau von Pflanzen innerhalb des Hauses verwendet (dazu mehr weiter unten).

Dieses sogenante Grauwasser (greywater) wird nun für die Toilettenspülung benutzt. Es ist klar und geruchsfrei, jedoch nicht trinkbar.

Schliesslich wird das sogenannte schwarzwasser (blackwater) in externen botanischen Zellen an die Natur zurückgeführt.

Heisswasser <- Das Wasser wird grundsätzlich durch die Sonne erwärmt. Kann bei Bedarf aber auch durch Naturgas weiter erhitzt werden. Dieser vorgang nennt sich “gas-on-demand water heating”

Elektrizität
-> www.earthship.net/web/index.php?option=c…;id=24&Itemid=77

Wir müssen uns mehr bewusst werden, woher unser elektrischer Strom kommt, wie er gewonnen wird und wofür wir ihn verbrauchen.

Ein Earthship produziert selber Strom durch Wind- und Solarenergie (genug um unabhängig vom öffent. Stromnetz zu sein). Diese Energie wird gespeichert und steht im Haus an gewöhnlichen Steckdosen zur Verfügung. Es können mehrere Stromquellen (Wind, Wasser, Sonne) genutzt werden, und auch ein Anschluss an das öffentliche Stromnetz ist möglich, um überschüssige Energie ins Stromnetz einzuspeisen.

Ein sogeannntes Earthship Power-Organization-Module (POM) speichert die Energie als Gleichstrom, wandelt bei Bedarf die nötige Menge in Wechselstrom um und stellt es im Haus zur Verfügung. Das POM kann die Energie aus verschiedenen Quellen beziehen (Wind-/Solarenergie, Dieselgeneratoren, öffentliches Stromnetz)

Idealerweise werden alle möglichen Verbraucher auf Gleichstrom umgestellt (LED Glühbirnen, Elektrische Verbraucher)

Mit dem Strom können alle erdenklichen Geräte gespeist werden wie z.B Waschmaschine, Geschirrspüler, Computer, Küchengeräte, etc.

Es wird KEIN Strom für die Kühlung oder die Heizung des Hauses verwendet!

Abwasser/Kanalisation
-> www.earthship.net/web/index.php?option=c…;id=25&Itemid=78

Wir müssen uns mehr bewusst sein, was mit unserem Abwasser geschieht und welche Auswirkungen es auf die Natur und unsere Umgebung hat.

In Earthships wird das gesamte Abwasser in internen und externen botanischen Zellen wiederverwendet, und dies ohne das Grundwasser zu belasten! Daraus resultieren Nahrung und eine Pflanzenwelt. Toiletten werden mit nicht-stinkendem Grauwasser gespült!

Das Konzept der Wasserverwendung und -verwertung in Earthships basiert auf einer natürlichen Pflanzenkläranlage wie es die Menschen und die Natur schon seit tausenden von Jahren verwenden.

Komfort
-> www.earthship.net/web/index.php?option=c…;id=26&Itemid=79

Wir müssen uns mehr bewusst werden, wie wir unsere Energie verbrauchen.
Earthships behalten in jeder Klimazone ein angenehmes Klima und eine angenehme Temperatur. Unser Planet ist eine sich thermal stabilisierende Masse die Wärme auch ohne Kabel oder Leitungen transportiert! Und unsere Sonne ist ein Atomkraftwerk, dass Wärme auch ohne Kabel oder Leitungen transportiert!

Verschiedene Klimazonen benötigen verschiedene “Designs” wie man mit diesen beiden Temperaturquellen umgehen muss.
Die äussere Schicht der Erde wärmt sich auf, und kühlt wieder ab, je nach Wetter, das auf die Oberfläche einwirkt. Etwas tiefer allerdings (ab etwa 1.20 Meter Tiefe) ist die Temperatur konstanter, nämlich um die 14°C.
Dies kann nun genutzt werden um das Gebäude zu kühlen, oder die (warme) temperatur stabil zu halten.

Für Wärme wird Sonneneinstrahlung genutzt, diese erwärmt die Masse des Earthships und die darin befindliche Luft. Die so gespeicherte Wärme wird isoliert und nicht mehr herausgelassen.

Um zu kühlen wird die Erdtemperatur genutzt und die Sonneneinstrahlung verringert bzw. vermieden

Nahrung
-> www.earthship.net/web/index.php?option=c…id=342&Itemid=80

Diese Botanischen Zellen innerhalb des Hauses, welche auch gleich als natürliche Kläranlagen dienen, eignen sich grossartig dazu, frisches Gemüse, Früchte und Kräuter anzubauen. Je nach dem kann es möglich sein, das ganze Jahr durchgehend Pflanzen anzubauen, unabhängig von der Saison. Auch kann es möglich sein, Pflanzen anzubauen, die in dem herrschenden Klima normalerweise gar nicht gedeihen.

Hier wird aber noch viel experimentiert und es wird den Earthship bewohnern auch nahegelegt, weiter zu experimentieren. Pflanzen können im Sommer auch Schatten spenden und im Winter können Sie geschnitten werden, damit mehr Sonnenlicht und Wärme eindringen kann.

Gebäude / Material
-> www.earthship.net/web/index.php?option=c…id=310&Itemid=73

grundsätzlich wird das Haus quasi in den Erdboden gebaut, es wird möglichst effizient nach der Sonne ausgerichtet um eine hohe Ausbeute an Solarenergie zu erzielen.
Die Wände bestehen primär aus alten Autoreifen, die mit Erde gefüllt werden. Das ganze wird dann zubetoniert oder mit Gips oder Lehm zugekleistert. Nichttragende Wände werden mit Aludosen und Glasflaschen *gespickt*. Dies ermöglicht einen guten Wärmefluss. Es bleibt im Winter warm und hält im Sommer kühl!

Autoreifen sind ein Abfallprodukt unserer Gesellschaft. Jährlich werden etwa 50 Millionen Altreifen verbrannt. Dazu kommen noch die Reifen die die Qualitätschecks nicht bestanden haben. Die mit Erde gefüllten Autoreifen sind sehr feuerresistent.

en.wikipedia.org/wiki/Earthship
www.earthship.net

Antwort vom BFE:

> Sehr geehrter Herr Schnüriger
> Vielen Dank für Ihre Anfrage. Herr Bundesrat Leuenberger hat sie uns zur Beantwortung zugestellt.
> Es trifft zu, dass es in der Schweiz zahlreiche Bauvorschriften gibt. Wie ein Blick auf die gebaute Umwelt zeigt, lassen die Bauvorschriften aber eine Vielzahl unterschiedlichster Bauten und Anlagen zu. Gerade in den letzten Jahren wurden auch viele ökologische Bauten erstellt. Dies zeigt, dass den Bewilligungsbehörden bei der Anwendung der Bauvorschriften ein erheblicher Spielraum zusteht, im Einzelfall sind auch Ausnahmen von den Bauvorschriften möglich. Ihrem Brief ist zu entnehmen, dass Sie die wesentlichen baurechtlichen Hürden für das Projekt «Earthship» bei der Versorgung mit Wasser und Energie (Zwang zum Anschluss), beim Abwasser (Zwang zum Anschluss an die Kanalisation) und in der Verwendung von «Abfällen» als Baumaterial («Umweltverschmutzung») sehen. Dazu halten wir Folgendes fest:
> Versorgung mit Wasser und Energie:
> Es ist die Pflicht der Gemeinden, die Grundstücke sowie Bauten und Anlagen ausreichend mit Wasser und Energie zu versorgen. Dies ist im Grundsatz auch dann der Fall, wenn EIN Bau oder Bauwerk kein Wasser und keine Energie braucht. Ein genereller Verzicht auf die Versorgung mit Wasser allein kommt deshalb nicht in Frage, da im Brandfall Löschwasser mit genügendem Druck zur Verfügung stehen muss. Bei der Beurteilung, in welchem Mass Grundstücke mit Energie zu versorgen sind, wird auf die konkreten Umstände und auf die allfällig vorhandenen Ersatzmittel Bezug genommen. Es gehört heute zum Standard, alle Bauzonen an das Elektrizitätsnetz anzuschliessen. Ein Bauherr kann aber durchaus auf die Netzanschlussleitung verzichten, zumal der Anschluss an die dezentralen Verteilkabinen ohne grossen Aufwand auch später noch erfolgen kann.
> Kanalisation:
> Gemäss Art. 17 des eidg. Gewässerschutzgesetzes dürfen Baubewilligungen nur erteilt werden, wenn im Bereich öffentlicher Kanalisationen gewährleistet ist, dass das verschmutzte Abwasser in die Kanalisation geleitet oder landwirtschaftlich verwertet wird (lit. a). Ausserhalb des Bereichs öffentlicher Kanalisationen muss die zweckmässige Beseitigung des verschmutzten Abwassers durch besondere Verfahren gewährleistet sein (lit. b). Falls «Earthship» im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens den Nachweis erbringen kann, dass das Abwasser landwirtschaftlich verwendet wird (durch vollständige Zurückführung in «externe botanische Zellen»), kann auf den Anschluss an die Kanalisation verzichtet werden.
> Abfälle als Baumaterialien:
> Ihr Plan, «Abfallprodukte unserer Gesellschaft» für den Bau des «Earthship» einzusetzen, deckt sich > ->  zumindest teilweise > ->  mit dem in der Verfassung verankerten Postulat der Nachhaltigkeit: Dieses verlangt unter anderem die Verwendung von Baumaterialien, die bei Herstellung, Gebrauch und Rückbau möglichst wenig Energie benötigen und die Umwelt möglichst wenig belasten sowie ein gesundes Raumklima schaffen. «Earthship» rennt also offene Türen ein und deckt sich mit den Anliegen der Gesellschaft, sofern ein «gesundes Raumklima» erreicht wird. Detaillierte Vorschriften an Baumaterialien enthält die eidgenössische Bauproduktegesetzgebung (mechanische Festigkeit, Standsicherheit, Brandschutz, Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz, Nutzungssicherheit, Schallschutz). Die kantonalen Baugesetze schreiben vor, dass die zum Bau verwendeten Materialien zu keinen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen dürfen (z.B. Kanton Zürich in § 239 Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes). Soweit diese Nachweise erbracht werden können, sind Autoreifen als Bauprodukt zulässig.
> Fazit: Ein Bauprojekt kann in der Schweiz nur realisiert werden, wenn es den öffentlichen Bauvorschriften entspricht. Soweit Sie jedoch den Nachweis erbringen, dass die Bauvorschriften eingehalten werden, haben Sie Anspruch auf eine Baubewilligung. Soweit ersichtlich d> ürften die Bauvorschriften zwar Hürden für «Earthship» darstellen, aber sicher sind es keine unüberwindbaren. Entscheidender dürfte es sein, begeisterte Investoren für das Projekt zu finden. Bei der Vereinbarkeit Ihres Projektes mit Schweizer Recht stellt sich also vor allem die Frage nach der Vereinbarkeit mit kantonalem Baurecht und Raumplanungsrecht. Auf dem Gebiet des Raumplanungsrechts > ->  und übrigens auch beim Vollzug des Umweltrechts > ->  haben die Kantone eine zentrale Aufgabe. Von daher ist sehr zu empfehlen, dass Sie sich mit Ihrer Frage an die zuständigen Behörden des jeweiligen Standortkantons wenden.
> Für Ihr Projekt «Earthship» wünschen wir Ihnen viel Erfolg und alles Gute.

10 thoughts on “Earthships (Update)

  1. Simon

    Hi
    Ich Intressiere mich ebenfals für ein Earthship
    und wolt mal fragen was die Behörden des jeweiligen Standortkantons dazu gesagt haben !

    denk mir nemlich auch Wozu Viel geld monatlich ausgeben wen man ein
    haus für beina nix bauen kann 😉 und erstnoch Hochtechnisch bez 100% Umweltfreuntlich

    Grüss Fam. Taglang

    Reply
    1. Ronny

      Hallo,

      den Kanton hab ich gar nicht angefragt. Ich bin jetzt erstmal ein bisschen am Reisen und nächstes Jahr werde ich mir in Taos mal ein paar Earthships aus der Nähe anschauen 🙂

      Reply
  2. Simon

    oh danke für die schnelle antwort 🙂

    ok aber deine anfrage beim bundesrat wahr ja schon sehr fielversprechend hehe

    grüssle

    Ps was dagegen wen ich deinen Brief an den Bundesrat in ein Deutschen/europäischen earthship forum übernemen/reinsetzen würde ? (natürlich Mit quellen erwägung http://www.ronnyrenner.ch/?p=336 )

    Reply
  3. Sam P.

    Hallo Ronny

    Bin eben erst kürzlich auf die Earthships gestossen und war sofort begeistert. Mir schwebt schon lange etwas derartiges vor. Deine Abklärung beim BFE ist schon mal sehr wertvoll. Falls dein Projekt weiterläuft bin ich sehr interessiert und wäre auch bereit bei der Umsetzung mitzuhelfen.

    Gruess
    Sam

    Reply
    1. Ronny Post author

      Hi Sam,

      ich werd mir auf jeden Fall eins bauen, ich weiss nur nicht wann und wo. Vermutlich jedoch nicht in der Schweiz.

      Reply
      1. Sam

        Hallo Ronny

        OK. Melde dich doch, falls etwas konkret wird.
        Ich habe vor mal einen Vortrag in kleiner Runde zum Thema zu halten, vor Leuten, welche interessiert sein könnten. Bin gespannt auf die Reaktionen.
        Gruess Sam

        PS: Bist du Mitglied bei EEBU (European Earthship Builders United)?

        Reply
  4. Mitchi

    Hi Ronny

    Danke fuer deine Vorabklaerungen beim BFE. Habe mich bisher nicht mit den gesetzlichen Aspekten der Schweiz beschaeftigt. Sehr interessant und in meinen Augen scheint ein Earthship moeglich zu sein in der Schweiz. (evt. mit grossem administrativem Aufwand)
    Ich beende nun gerade die Earthship Academy in Taos und werde noch weiter auf unserem Planeten reisen und mich situativ mit nachhaltigem Haeuserbau beschaeftigen.
    Bin interessiert an deinem Earthship Projekt in der Schweiz oder elsewhere.

    Reply
  5. Roose

    Ich werde im Frühling ein Gartenhaus in Earthship-Technik bauen. Kanton Zürich. Wasser und Elektrisch ist auf dieser Gartenanlage sowieso nicht vorhanden und der Besitzer des Landes ist äusserst innovativ eingestellt.
    Hat jemand schon davon gehört, dass sowas in der Schweiz realisiert wurde?

    Reply
  6. Mitchi

    Bisher habe ich noch kein Earthship in der Schweiz entdeckt. Lasse mich gerne eines besseren belehren…

    Ein Kollegin baut derzeit ein reines Gartenhaus ohne Wohnmöglichkeiten in Kanada mit Earthship Technologie. Ich verknüpfe dich gerne mit ihr.

    Der Begriff Gartenhaus impliziert wohl doch die Wohnmöglichkeit. Bei Hindernissen im Bewilligungsprozess sind oftmals hohe Kosten im Nachweis und in den Zeichnungen notwendig (nehme ich an). Bei der Wahl eines Survival Pods, kommst du kostengünstig zu Zeichnungen eines mehrfach umgesetzten Hauses.
    http://earthship.com/simple-survival
    Dies könnte der Aufwand beim Bewilligungsverfahrens vermindern und du hast ein kostengünstiges Basis-Haus ohne Luxus, mit hoher Performance.
    Wichtig ist das Wissen der exakten lokalen Bauvorschriften für die verschiedenen Themen wie Abwasser, Baumaterial, Elektrizität,….

    Reply
  7. Christoph

    Hallo zusammen,

    In Deutschland in der Gemeinschaft Tempelhof (bei Crailsheim) hat man es geschafft ein Earthship zu bauen und genehmigt zu bekommen. Wenn ich alles richtig verstanden habe wurden Wasser und Abwasser angeschlossen aber man hat auch Pflanzenkläranlagen etc eingebaut und probiert nun in Messreihen nachzuweisen das Wasserqualität ok ist. Es wurde gerade fertiggestellt.
    http://www.earthship-tempelhof.de/

    Ich fände es eine gute Idee mit Interessierten aus der Schweiz dort einmal eine Besichtigung zu unternehmen. Und ich würde mich wirklich freuen zu hören was aus Euren Ideen aus diesem Feed geworden ist. Vielleicht schafft man ja ein ähnliches Projekt auch in der Schweiz wenn man langen Atem beweist.
    Hätte jemand von Euch Lust auf ein Kennenlernen und einen Besuch in Crailsheim?

    gruss
    Christoph

    Reply

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