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von Bariloche nach Puerto Madryn

Ich bin nun seit über 100 Tagen in Argentinien und hab noch nicht annähernd genug von dem zweitgrössten Land Südamerikas. In den letzten Tagen haben wir über 1000 km zurückgelegt und sind einmal quer durch Patagonien nach Puerto Madryn an der Atlantikküste gefahren.

In Bariloche haben wir zwei alte Bekannte von Adan getroffen. Jona und Paula, zwei “Artesanos”, die sich durch den Verkauf von selbstgemachtem Schmuck und Armbändern über Wasser halten und von Stadt zu Stadt ziehen um Ihre Produkte am Markt zu verkaufen. Da die zwei auch nach Puerto Madryn wollten haben wir sie kurzerhand mitgenommen. Jona ist seit sage und schreibe 5 Jahren auf Achse und als er sein zu Hause in Buenos Aires verliess hatte er gerade mal 20 Argentinische Pesos (ca. 5 Franken) im Sack. Von Buenos Aires aus ist er durch das nördliche Argentinien, durch Bolivien nach Brasilien, über den Amazonas nach Manaus und von da aus nach Venezuela gereist. Dort hat er seine Freundin Paula kennengelernt und so sind die beiden wieder bis nach Argentinien gereist. Und das alles quasi ohne Geld. Unglaublich!

Von Bariloche aus sind wir zuerst bis zum Lago Epuyen gefahren, wo wir dann auch gleich 3 Nächte lang geblieben sind. Wir haben einen privaten Camping direkt am See gefunden der uns schlappe 5 Pesos pro Nacht gekostet hat. Danach fuhren wir nach Esquel und verliessen dann die Ruta 40 und nahmen die Ruta 25 nach Osten. Die Landschaft war atemberaubend und änderte sich ständig von kleinen Hügeln über felsige Schluchten, ausgeprägte Steppen und Tafelberge wie im Monument Valley. An einem Stausee am Rio Chubut machten wir über Nacht halt um am nächsten Tag weiter nach Trelew und von da aus nach Punta Tombo zu fahren wo es die grösste Kolonie von Magellan Pinguinen auf der ganzen Welt gibt.

Nun sind wir wieder in Puerto Madryn in der Nähe der Halbinsel Valdes wo wir hoffentlich bald ein paar Orkas zu Gesicht bekommen. Doch zuerst mussten wir uns heute um ein paar Kleinigkeiten am Auto kümmern. Wir haben die Bremsbeläge ersetzt, Harz und Glasfasern gekauft, um die verlixte Klappe auf dem Dach des Autos zu reparieren bevor der nächste Regen kommt und wiedermal jemanden gefunden, der uns illegal den Gastank aufgefüllt hat und sind nun bereit um auf die Orkas zu warten 🙂

Erdbeben, Goaparty & die sieben Seen

Was für ein Start! Nachdem ich endlich mein neues Zuhause auf Rädern in Empfang nehmen konnte, ging es zuerst zurück nach El Bolson zu Klaus und Claudia um die Versicherung zu bezahlen und die dafür notwendigen Papiere abzuholen. Die beiden sind jahrelang durch die Welt gereist und haben sich vor 5 Jahren in der Nähe von El Bolson niedergelassen. Sie besitzen ein schönes Stück Land in einem Seitental entlang der Ruta 40. Bei Klaus bin ich dann auch auf ein paar andere motorisierte Traveller gestossen. Da war ein Paar aus Deutschland mit einem alten Armeefahrzeug, eine 4 köpfige Familie aus Deutschland mit Motorrädern, ein weiteres deutsches Paar mit einem Mitsubishi mit bündner Nummernschildern und schliesslich noch Marco mit seinem abgefahrenen Bus. Der Typ hat ein altes Fahrzeug vom “Amt für technische Anlagen und Lufthygiene des Kantons Zürich” und hat auf dem ohnehin schon hohen Bus noch einen Falt-Camper installiert! Unglaublich!

In El Bolson habe ich dann erfahren, dass zwischen Bariloche und El Bolson, am Lago Guiterrez die Moon Flower Party, ein 4 tägiges Outdoor Goa Festival, stattfindet. Also hab ich schnell Adan angerufen, der noch immer im Pudu Hostel in Bariloche war und mit dem Bus nach Bolson kommen wollte und ihm vom Festival erzählt. John und Emma, die irischen Besitzer des Hostels waren auch gleich begeistert und so haben wir abgemacht, uns am Festival zu treffen. Ich habe mich also auf den Weg zum besagten Camping am Lago Guiterrez gemacht und kurz nach El Bolson hab ich dann drei Mädels aus Chile aufgelesen, die auch auf dem Weg zum Festival waren.

Die vier Tage am Festival waren einsame Spitze! Der Van ist einfach nur perfekt für ein solches Spektakel. Man muss nicht im Zelt pennen, hat einen Kühlschrank und einen sicheren Platz für seine Wertsachen. Jeden Morgen bzw. Nachmittag nach dem Aufstehen schwammen wir eine Runde im saukalten aber sehr erfrischenden See und am Abend gab es zwei Floors, gemütlich eingerichtete Stände mit Essen und Trinken, eine Bar mit lokal gebrautem Bier und einen Haufen cooler Leute!

Die Party wurde überschattet vom unglaublichen Erdbeben, das sich über Nacht an der Pazifikküste, nur wenige 100 Km von der Chilenischen Küste und etwa 800 Km nordwestlich des Festivals ereignet hatte. Offenbar hat man das Beben auch hier gespürt, ich hab allerdings fest geschlafen und davon vorerst nichts mitgekriegt. Erst am nächsten Tag erzählten mir unsere neuen Freunde aus Chile von dem Erdbeben und dass niemand weiss wann und wie sie wieder nach Chile zurückkommen, geschweige denn, wie es deren Freunden und Familien ergangen ist. Wir sind dann einmal zurück nach Bariloche gefahren um Nahrung zu kaufen und all die besorgten Emails und SMS zu beantworten, die wir in der Zwischenzeit erhalten haben. Da hab ich dann zum ersten Mal die schrecklichen Bilder der Zerstörung gesehen. Vermutlich werde ich mir in ein paar Wochen selber ein Bild von Chile machen können.

Zurück von der Party schauten wir erneut im Pudu Hostel in Bariloche vorbei um Adans restliches Gepäck abzuholen und uns von John und Emma zu verabschieden. Wir machten uns dann auf den Weg nach Norden zu der sogenannten Tour der sieben Seen und kurz nach Bariloche trafen wir erneut auf einen unseren chilenischen Freunde, den wir am Festival kennengelernt hatten, der am Strassenrand auf eine Mitfahrgelegenheit wartete. Wir haben ihn schliesslich bis kurz vor die chilenische Grenze mitgenommen und sind dann nach Norden abgebogen, auf die Schotterpiste nach San Martin de Los Andes.
Viele Strassen in Argentinien sind “Ripio” also Schotterpisten, Fast nur die Hauptverbindngen zwischen den Grossstädten sind geteert und auch die sind meistens in ziemlich schlechtem Zustand. Es heisst also Augen auf auf den Strassen von Argentinien. Des Nachts sollte man aufs Fahren besser ganz verzichten. Die Strassen sind eng, viele fahren betrunken und/oder ohne Licht! Ich werd nur noch tagsüber fahren, sonst werd ich an der Karre nicht lange Freude haben.
Via San Martin fuhren wir gemütlich, vorbei an grossen und kleinen Seen durch Täler und über kleine Pässe nach Junin de Los Andes, in der Nähe vom Nationalpark Lanin, benannt nach dem gleichnamigen Vulkan an der Grenze zu Chile. Bei der Ankunft sah es noch ziemlich bitter aus, es war bewölkt und die Parkwächter warnten uns vor einem aufziehenden Sturm. Ausserdem gab es am Vortag offenbar noch ein ziemlich starkes Nachbeben, weshalb viele der Wanderwege geschlossen wurden und auch einige Strassen durch umgestürzte Bäume unpassierbar waren. Man riet uns davon ab, zu Nahe an Bäumen zu Campen, da diese bei einem weiteren Nachbeben womöglich umstürzen konnten. Wir fuhren also über die noch schlechtere Strasse um den Lago Huechulafquen zu einem Campingplatz am See mit einem Strand aus schwarzem Vulkansand. Bereits in der Nacht klärte sich der Himmel auf und wir konnten die Sterne sehen.

Am nächsten Tag war der Himmel wolkenlos und es bot sich eine atemberaubende Sicht auf den Vulkan Lanin. Es war einfach unglaublich. Am späteren Nachmittag fuhren wir zurück nach Junin de Los Andes und wollten eigentlich wieder zum Nationalpark zurückfahren, da diesmal aber echt dunkle Wolken aufzogen, entschieden wir uns, wieder Richtung Bariloche zu fahren. Die Landschaft da ist einfach unglaublich vielfältig und ändert sich ständig. Von üppigen Wäldern und bewaldeten Hügeln zu zerklüfteten Felsformationen über trockene Steppen. Als es dunkel wurde, haben wir auf einem Parkplatz angehalten, gegessen, Karten gespielt und bei ein paar Bier und Cuba Libres Southpark geschaut. Heute morgen haben wir die letzten 50 Kilometer zurück nach Bariloche in Angriff genommen und jetzt sitzen wir wieder bei unseren Freunden John & Emma im Pudu Hostel und beraten die nächsten Schritte. Das nächste grosse Ziel wird Buenos Aires sein. Dazwischen werden wir aber voraussichtlich nochmal nach Puerto Madryn zur Halbinsel Valdés fahren, denn jetzt ist Orka Saison. Mit etwas Glück kann man die riesigen Orkas dabei beobachten, wie sie Seehunde am Strand angreifen! Das wollen wir uns nicht entgehen lassen!

die lange Zeit des Wartens ist vorbei…

Mein letzter Eintrag ist schon eine Weile her und in der Zwischenzeit hat sich einiges getan. Aber schön der Reihe nach.

Eigentlich wollte ich meine Wartezeit in Bariloche nutzen um zur Schule zu gehen. Nach einer Woche habe ich jedoch festgestellt, dass ich mehr lerne, wenn ich einfach mit den Leuten rede, als wenn ich zur Schule gehe. Also musste ich die Zeit bis mein Auto ankommt irgendwie anders überbrücken. In der Schule hab ich mehr Schweizer getroffen, als bisher auf meiner ganzen Reise und fürs Wochenende haben wir eine Schweizer Invasion in El Bolson geplant. Zusammen mit Vincent und Carole aus Genf, Janos und Rahel aus Bern und Marie aus Belgien sind wir über das Wochenende nach El Bolson gefahren. Da gab es ein Käsefondue, eine Pokernacht und einen schönen Tag am Markt, bevor wir uns wieder alle getrennt haben und alle ihre eigenen Wege gingen.

Da ich noch weitere zwei Wochen auf das Auto warten musste, wollte ich endlich mal Couchsurfing nutzen. Schliesslich hab ich bisher nur Leute bei mir zu Gast gehabt, also höchste Zeit um endlich mal die andere Seite von Couchsurfing zu erfahren. Katharina aus Deutschland, die wir im Hostel kennengelernt haben war zwar bei CS angemeldet, hat sich aber noch nicht wirklich damit auseinandergesetzt. Durch Sofy, die Besitzerin des Hostels in El Bolson haben wir den Kontakt von Valeria in Bariloche erhalten und durften für 4 Tage ihre Gäste sein. Tagsüber haben wir Tagesausflüge zum Cerro Campanero oder zur Playa Bonita am Lago Nahuel Huapi gemacht und am Abend haben wir zusammen mit Valeria gekocht, gegessen und gequatscht. Natürlich immer in Spanisch! Das war um Welten effizienter als die Spanischschule.

Zusammen mit Marie haben wir uns zu dritt auch einmal ein Auto gemietet und sind in den Nationalpark zum Lago Roca gefahren. Der Ausflug war wirklich spitze, abgesehen davon, dass uns um ein Haar das Benzin ausging. Wir haben es wohl mit dem allerletzten Tropfen wieder zur nächsten Tankstelle geschafft. Ein hilfsbereites älteres Paar ist uns den ganzen Weg gefolgt. Falls wir stehengeblieben wären, hätten die uns freundlicherweise abgeschleppt. Die Argentinier sind wirklich supernett und sehr hlifsbereit.

Seit einer Woche bin ich jetzt im Pudu Hostel in Bariloche. Das ist wohl das beste Hostel-Erlebnis, das ich bisher auf meiner Reise hatte. John und Emma aus Irland führen das Hostel, schenken lokal gebrautes Bier aus und kümmern sich hier rührend um die Gäste. Das Hostel ist sauber und hat einen gemütlichen Garten mit Seesicht, Hängematten und nicht zuletzt wohnen hier zwei Figuren, die echt einmalig sind. Mick aus Irland und Adan aus Tenerifa. Durch die Hostelbesitzer und die zwei Jungs fühl ich mich hier echt wie zu Hause. Adan spricht natürlich auch fliessend Spanisch und war mir eine grosse Hilfe bei meinen Vorbereitungen um endlich das Auto zu übernehmen.

Da es für mich als Ausländer gar nicht erst möglich ist ein Auto zu kaufen musste ich mir etwas anderes überlegen. Nach langem Suchen im Internet habe ich eine für einen Schweizer zwar etwas schräge, aber trotzdem eine effiziente Methode entschieden. Eine grosse Hilfe war auch Klaus aus Deutschland, der seit einigen Jahren in der Nähe von El Bolson lebt. Irgendwie musste ich aus dem US- Auto ein Schweizer Auto machen. Also hab ich mir eine digitale Kopie eines CH Fahrzeugausweises besorgt und eine Vorlage für ein CH Nummernschild. Photoshop hat den Rest erledigt und nun hab ich hier ein Schild aus Metall, darauf einen Sticker mit der Nummer ZH FCH 82 sowie der CH und der ZH Flagge und ein braunes Stück Papier, das einem Schweizer Fahrzeugausweis verblüffend ähnlich sieht. Vor zwei Tagen ist Matt, der mir den Wagen verkauft, endlich in Bariloche eingetroffen und gestern haben wir es gewagt und aus dem Ami-Schlitten ein Schweizer-Wohnmobil gemacht 😀

Mit den US Schildern haben wir Argentinien bei Villa de la Angostura verlassen und zwischen den beiden Grenzposten (da gibts 40km Niemandsland) die Schweizer Schilder angemacht. Mit diesen Schildern und meinem falschen Fahrzeugausweis sind wir dann nach Chile eingereist. Null Problemo! Das einzige was sie sehen wollten war das Auto und die ganze Einrichtung, weil es sowas in Argentinien offenbar nicht gibt. Die waren ziemlich beeindruckt am Zoll während mir die Knie gezittert haben. Einige Stunden später sind wir auf dem selben Weg wieder zurückgefahren und jetzt ist das Auto offiziell, bzw. so offiziell es hier halt geht, ein Schweizer Fahrzeug!

Zusammen mit Adan werd ich mich in ein paar Tagen auf die Socken Richtung Buenos Aires machen! Woohoo

Aprender màs español a San Carlos de Bariloche

Seit knapp einer Woche bin ich in San Carlos de Bariloche. Das Städtchen liegt am Lago Nahuel Huapi, einem der grössten Seen in Argentinien und ist quasi eine Touristenhochburg. Man sagt, Bariloche sei die Schweiz von Argentinien und ein Stück weit kann ich das bestätigen. Im Winter ist die Umgebung um Bariloche das populärste Skigebiet in Argentinien und auch jetzt im Sommer fahren viele Argentinos hierher in den Urlaub

Für mich ist das natürlich perfekt, denn es wimmelt überall von Argeniniern und ich kann endlich mein Spanisch verwenden. Jonathan ist bereits in Chile und wird mir jetzt quasi davonreisen und ich bin zum ersten mal in Südamerika auf mich allein gestellt. Mittlerweile habe ich aber so viel Spanisch aufgeschnappt, dass ich mich locker mit den Leuten unterhalten kann. Die letzten paar Tage teilte ich das Zimmer mit drei Mädels aus Buenos Aires und eine davon ist Englischlehrerin. So viel wie in diesen Tagen werde ich wohl nie mehr lernen. Wir haben fast ausschliesslich Spanisch gesprochen und wenn ich nicht verstanden habe, konnte ich in Englisch nachfragen. Ausserdem haben sie mich jeweils korrigiert, wenn ich etwas nicht richtig ausgesprochen oder die Satzstellung durcheinander gebracht habe. Aber ich bin selber überrascht, wie viel ich schon verstehe und wie schnell ich mit all den verschiedenen Zeiten zurechtkomme.

Da ich hier noch etwa 1-2 Wochen auf den Camper warten muss, nutze ich die Zeit indem ich nochmal ein bis zwei Wochen zur Schule gehe. Diesmal kostet es etwas mehr als in Buenos Aires, dafür haben wir kleinere Klassen. Ich hab natürlich wieder nur englischsprechende Kameraden in der Klasse, aber wir kommen trotzdem gut voran. In der Schule arbeitet auch ein Mädel aus der Schweiz. Sie ist hier auf ihrer Reise hängengeblieben und arbeitet jetzt im Büro der Schule. Diese organisiert auch täglich irgendwelche Aktivitäten. So werde ich mir heute Abend mal einen Salsa Kurs antun aber weniger, weil ich wirklich tanzen will, sondern mehr, weil dir Leute aus der Schule allesamt locker sind.

Ansonsten hab ich hier noch nicht viel gemacht obwohl es hier viele Möglichkeiten gibt. Ich schätze ich werde diese Woche an den freien Nachmittagen jeweils etwas unternehmen. Am meisten hab ich Lust auf Gleitschirmfliegen und Klettern. Auch Riverrafting, Radfahren und Wandern bieten sich hier an. In erster Linie will ich jetzt aber mein Spanisch verbessern und mich auf den Kauf des Autos vorbereiten. Das wird wohl ziemlich kompliziert, wenn ich das sauber und offiziell machen will. Ich tendiere im Moment eher dazu mir für die erste Zeit einfach eigene Fahrzeugpapiere auszudrucken zumindest solange, bis Matt zurück in den USA ist damit ich das Auto offiziell in den USA zulassen kann und somit auch in den Besitz eines richtigen Fahrzeugscheins komme.

So faul wie ich war, hab ich noch nichtmal Fotos gemacht. Auf die müsst ihr bis zum nächsten Bericht warten 😉

Adios

Entspannen in El Bolsón

Das “Hippie-Paradies” El Bolsón ist wirklich nett. Ein kleiner Ort etwas südlich von Bariloche, wo sie ihr eigenes Bier brauen, wo es viele Bauern, selbstgemachte Brote und Kuchen und dreimal die Woche einen Markt gibt, an dem man selbstgemachtes Holzbesteck, Lederwaren oder frische Früchte kaufen kann. Auch sonst spürt man hier den Hippie Groove den ganzen Tag. Im Park vertreiben sich die ganzen jungen Hippies die Zeit mit Gitarrespielen, Singen oder Jonglieren, oder sie stellen Schmuck her, den sie dann am Markt verkaufen. Es wird viel gekifft und alles verläuft viel gemütlicher.

Wir haben die ganzen Tage hier nichts anderes gemacht als die Seele baumeln zu lassen und auszuspannen. Johnny ist bereits gestern nach Bariloche weitergefahren und wird da nur ein paar Tage verbringen um dann weiter nach Norden zu reisen. Ich werde dann morgen auch nach Bariloche fahren, jedoch werde ich da mindestens 10 Tage bleiben und nochmal eine Woche zur Schule gehen. Mein Spanisch hat sich zwar in den letzten Wochen extrem verbessert, aber mir fehlt natürlich noch einiges. Ausserdem kann ich so die Zeit sinnvoll nutzen, während ich auf meinen fahrbaren Untersatz warte.