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von Salta nach Chile

Mit neuen Reifen und neuen Bremsen haben wir uns von Salta aus aufgemacht  in die Provinz Jujuy, genauer gesagt nach Humahuaca. Die Fahrt war wiedermal super abwechslungsreich. Saftige grüne Wälder, ausgetrocknete Flussbetten, trockene Täler und Berge in allen möglichen Farben. Im Hostel in Humahuaca gab es erstmal eine Überraschung: Livia, die kleine Schwester einer alten Schulfreundin und ihr Freund waren ebenfalls in Humahuaca. Unglaublich, wie klein die Welt manchmal zu sein scheint…
Ausserdem habe ich dort Juanjo und Nico kennengelernt, die in Yala, etwas weiter südlich ein Hostel betreiben. Schliesslich sind wir zu sechst von Humahuacanach Yala gefahren und da nochmal zwei Nächte geblieben, bevor wir den Paso de Jama nach Chile in Angriff nahmen. Juanjo entschied sich spontan, mit nach Chile zu kommen. Die Fahrt nach San Pedro war atemberaubend. Vorbei an mehreren Salzseen, trockenen Tälern und  Mondlandschaften fuhren wir bis auf 4400 Meter über Meer, um schliesslich die Grenze zu Chile zu überqueren. Wir haben sogar noch ein letztes mal die Ruta 40 gekreuzt.

In San Pedro de Atacama haben wir drei Nächte verbracht. Wir versuchten uns mit Sandboarden, was allerdings ziemlich in die Hose ging. Auf dem Weg zu den Sanddünen blieb ich mit der Karre in der sandigen Strasse stecken. Während Juanjo sich zu Fuss auf den Weg nach San Pedro machte, um Hilfe zu holen, versuchten Valeska und ich uns mit Sandboarden. Fazit: Anstrengender Aufstieg für eine langsame und viel zu kurze Fahrt auf dem Sand. Schliesslich kam Juanjo zusammen mit einem Päärchen aus dem Vallis mit einem umgebauten Pinzgauer, welches wir schon am Tag davor getroffen haben zurück. Mit Hilfe deren Sandbleche, konnten wir den Wagen Meter um Meter vorwärts bewegen und nach einer halben Ewigkeit hatten wir endlich wieder feste Strasse unter dem Auto.

Von San Pedro aus fuhren wir in einem anstrengenden Tag durch die Atacamawüste bis an die Pazifikküste und via Iquique nach Arica, der letzten Stadt vor der peruanischen und bolivianischen Grenze. Von hier aus kann ich über die neu asphaltierte Strasse nach La Paz, der höchsten Hauptstadt der Welt fahren. Zufälligerweise findet aber genau jetzt in Arica die Bodyboard Meisterschaft statt, weshalb wir uns entschieden haben, noch mindestens über das Wochenende in Chile zu bleiben. Bolivien rennt ja nicht weg und ausserdem weiss ich noch nicht genau, wo in La Paz ich mein Auto sicher parkieren kann. Ich kriege hoffentlich in den nächsten Tagen den Kontakt zu Jessys Familie in La Paz. In Bolivien werd ich mich wieder mit dem Rucksack auf die Socken machen und das Auto für ein paar Wochen stehen lassen.

Anfangs hatte ich geplant, ein bis zwei Monate in Argentinien zu verbringen. Am Schluss wurden daraus fast 5 Monate. Bis auf die Provinzen Chaco, Formosa und La Pampa habe ich sämtliche Provinzen durchquert und Argentinien hat mir so gut gefallen, dass ich mir sogar vorstellen kann, dort einmal zu leben. Aber Bolivien, Peru und vor allem Kolumbien sollen ja absolut genial sein und ich bin gespannt, wie es mir da so gefällt…

die lange Zeit des Wartens ist vorbei…

Mein letzter Eintrag ist schon eine Weile her und in der Zwischenzeit hat sich einiges getan. Aber schön der Reihe nach.

Eigentlich wollte ich meine Wartezeit in Bariloche nutzen um zur Schule zu gehen. Nach einer Woche habe ich jedoch festgestellt, dass ich mehr lerne, wenn ich einfach mit den Leuten rede, als wenn ich zur Schule gehe. Also musste ich die Zeit bis mein Auto ankommt irgendwie anders überbrücken. In der Schule hab ich mehr Schweizer getroffen, als bisher auf meiner ganzen Reise und fürs Wochenende haben wir eine Schweizer Invasion in El Bolson geplant. Zusammen mit Vincent und Carole aus Genf, Janos und Rahel aus Bern und Marie aus Belgien sind wir über das Wochenende nach El Bolson gefahren. Da gab es ein Käsefondue, eine Pokernacht und einen schönen Tag am Markt, bevor wir uns wieder alle getrennt haben und alle ihre eigenen Wege gingen.

Da ich noch weitere zwei Wochen auf das Auto warten musste, wollte ich endlich mal Couchsurfing nutzen. Schliesslich hab ich bisher nur Leute bei mir zu Gast gehabt, also höchste Zeit um endlich mal die andere Seite von Couchsurfing zu erfahren. Katharina aus Deutschland, die wir im Hostel kennengelernt haben war zwar bei CS angemeldet, hat sich aber noch nicht wirklich damit auseinandergesetzt. Durch Sofy, die Besitzerin des Hostels in El Bolson haben wir den Kontakt von Valeria in Bariloche erhalten und durften für 4 Tage ihre Gäste sein. Tagsüber haben wir Tagesausflüge zum Cerro Campanero oder zur Playa Bonita am Lago Nahuel Huapi gemacht und am Abend haben wir zusammen mit Valeria gekocht, gegessen und gequatscht. Natürlich immer in Spanisch! Das war um Welten effizienter als die Spanischschule.

Zusammen mit Marie haben wir uns zu dritt auch einmal ein Auto gemietet und sind in den Nationalpark zum Lago Roca gefahren. Der Ausflug war wirklich spitze, abgesehen davon, dass uns um ein Haar das Benzin ausging. Wir haben es wohl mit dem allerletzten Tropfen wieder zur nächsten Tankstelle geschafft. Ein hilfsbereites älteres Paar ist uns den ganzen Weg gefolgt. Falls wir stehengeblieben wären, hätten die uns freundlicherweise abgeschleppt. Die Argentinier sind wirklich supernett und sehr hlifsbereit.

Seit einer Woche bin ich jetzt im Pudu Hostel in Bariloche. Das ist wohl das beste Hostel-Erlebnis, das ich bisher auf meiner Reise hatte. John und Emma aus Irland führen das Hostel, schenken lokal gebrautes Bier aus und kümmern sich hier rührend um die Gäste. Das Hostel ist sauber und hat einen gemütlichen Garten mit Seesicht, Hängematten und nicht zuletzt wohnen hier zwei Figuren, die echt einmalig sind. Mick aus Irland und Adan aus Tenerifa. Durch die Hostelbesitzer und die zwei Jungs fühl ich mich hier echt wie zu Hause. Adan spricht natürlich auch fliessend Spanisch und war mir eine grosse Hilfe bei meinen Vorbereitungen um endlich das Auto zu übernehmen.

Da es für mich als Ausländer gar nicht erst möglich ist ein Auto zu kaufen musste ich mir etwas anderes überlegen. Nach langem Suchen im Internet habe ich eine für einen Schweizer zwar etwas schräge, aber trotzdem eine effiziente Methode entschieden. Eine grosse Hilfe war auch Klaus aus Deutschland, der seit einigen Jahren in der Nähe von El Bolson lebt. Irgendwie musste ich aus dem US- Auto ein Schweizer Auto machen. Also hab ich mir eine digitale Kopie eines CH Fahrzeugausweises besorgt und eine Vorlage für ein CH Nummernschild. Photoshop hat den Rest erledigt und nun hab ich hier ein Schild aus Metall, darauf einen Sticker mit der Nummer ZH FCH 82 sowie der CH und der ZH Flagge und ein braunes Stück Papier, das einem Schweizer Fahrzeugausweis verblüffend ähnlich sieht. Vor zwei Tagen ist Matt, der mir den Wagen verkauft, endlich in Bariloche eingetroffen und gestern haben wir es gewagt und aus dem Ami-Schlitten ein Schweizer-Wohnmobil gemacht 😀

Mit den US Schildern haben wir Argentinien bei Villa de la Angostura verlassen und zwischen den beiden Grenzposten (da gibts 40km Niemandsland) die Schweizer Schilder angemacht. Mit diesen Schildern und meinem falschen Fahrzeugausweis sind wir dann nach Chile eingereist. Null Problemo! Das einzige was sie sehen wollten war das Auto und die ganze Einrichtung, weil es sowas in Argentinien offenbar nicht gibt. Die waren ziemlich beeindruckt am Zoll während mir die Knie gezittert haben. Einige Stunden später sind wir auf dem selben Weg wieder zurückgefahren und jetzt ist das Auto offiziell, bzw. so offiziell es hier halt geht, ein Schweizer Fahrzeug!

Zusammen mit Adan werd ich mich in ein paar Tagen auf die Socken Richtung Buenos Aires machen! Woohoo

Torres del Pain(e) in the ass

Torres del Paine war wirklich a pain in the ass!

Nachdem wir uns zuerst im Erratic Rock Hostel die kostenlose Informationsveranstaltung angehört haben waren wir bereit unsere Tour zu planen. Leider waren unsere Vorstellungen sehr unterschiedlich. Rahel wollte nur 3 Tage das berühmte “W” machen, Jonathan wollte in möglichst kurzer Zeit den kompletten Circuit machen und ich wollte eigentlich gemütlich den gesamten Circuit durchziehen. Damit alle zufrieden sind, haben wir uns für eine abgekürzte Version des Circuito entschieden. Und zwar den Circuit, ohne das “W”.

Insgesamt waren das ca. 70 Kilometer in 3.5 Tagen. Der erste Tag war noch ziemlich okay, das Wetter war stabil und der Weg war im Vergleich zum Trek in Ushuaia eine regelrechte Autobahn. Im ersten Camp haben wir uns entschieden, unsere Kräfte zu sparen und haben bereits gegen 15 Uhr das Zelt aufgestellt. Die Entscheidung nicht weiter zu gehen hat sich als weise herausgestellt, da schon am späten Nachmittag starker Regen eingesetzt hat.
Der zweite Tag führte uns durch das Tal bis zum Camp Los Perros und Rahel und mir verging schon die ganze Wanderlust. Durch den Regen war alles nass und sumpfig und das hüfthohe Gras bescherte uns klitschnasse Hosen. Als wir endlich im Camp los Perros, hinter dem gleichnamigen Gletscher angekommen waren, wollten wir am liebsten die Rega anrufen und uns abholen lassen. So sehr ist uns die Lust vergangen. Aber ab jetzt gab es kein zurück mehr. Vor uns lag der Paso John Gardener, den es zu überqueren galt.
Der Aufstieg zum Pass war wegen des unglaublich starken Windes sehr erschwerlich. Die Winde hier sind so stark, dass sie einen erwachsenen Mann mitsamt Rucksack einfach wegblasen können. Es war wirklich unglaublich. Als wir endlich auf dem Pass standen, waren die Winde so stark, dass man praktisch nicht mehr dagegen ankommen konnte. Schritt für Schritt kämpften wir uns gegen den Wind über die Krete, wo wir die einzigen 5 Minuten Sonne abgekriegt haben. Dafür bescherte uns dieses kleine Loch in den Wolken eine unglaubliche Aussicht auf den vor uns liegenden Gletscher Grey. Der Gletscher ist enorm. Selbst vom Pass aus konnte man nicht ausmachen, wie gross dieses Stück aus ewigem Eis ist.
Der Abstieg führte uns steil bergab durch rutschiges  und matschiges Terrain bis zum ersten Camp nach dem Pass. Doch dort gab es nur eine kurze Pause für eine Tasse heisse Suppe. Wir wollten bis zum nächsten Camp weiterlaufen und haben versucht, nicht zu sehr abzukühlen. Wenn man in dieser Nässe und Kälte anhält, kommt man kaum wieder in die Gänge. Jedoch standen uns zwei heikle Flussüberquerungen bevor. Der starke Regen hat die Flüsse in reissende Ströme verwandelt und Brücken gab es keine. Also musste man wohl oder übel durch das Wasser waten, oder versuchen mit grossen und präzisen Sprüngen trocken über den Fluss zu kommen. Doch es kam wie es kommen musste. Rahel rutschte aus und fiel mitsamt dem Rucksack in den Fluss. Wir konnten sie gerade noch festhalten, bevor der Bach sie mitgerissen hätte. Nun mussten wir unbedingt in Bewegung bleiben und liefen bis zum übernächsten Camp, dem Refugio Grey am Ende des Gletschers. Noch zweimal mussten wir solch starke Flüsse überqueren, doch diese beiden Male liefen wir einfach nur hindurch. Wir waren von Kopf bis Fuss mitsamt unseren Rucksäcken und dem Zelt durchnässt. Wir hofften nur noch, dass es im Refugio noch einen Schlafplatz in der warmen Hütte gab. Wir waren so frustriert und demotiviert. Wir hätten uns am liebsten nach Hause fliegen lassen.
Als wir endlich im Refugio angekommen waren, gab es zuerst eine heisse Schokolade und dann glücklicherweise ein mehr oder weniger warmes Zimmer, eine halbwegs warme Dusche und dann eine anständige Mahlzeit. Am nächsten Tag wollten wir unbedingt die erstbeste Fähre auf dem Lago Pehoe erwischen um so bald wie möglich wieder zurück in einem Hostel in Puerto Natales zu sein.
Glücklicherweise hatten wir heute strahlend schönes Wetter. Unsere Rucksäcke und Kleider trockneten, während wir die letzten 11 Kilometer zum Refigio Pehoe herunterliefen. Und auf dem Katamaran zurück zur Busstrecke konnten wir zum ersten mal das gesamte überwältigende Paine Massiv bestaunen. Die Berge sehen wunderschön aus, sofern die Sonne scheint und der Himmel blau ist. Drei Tage lang haben wir nichts von den ganzen Bergen und der ganzen Landschaft gesehen. Nur die triefenden Absätze des Vordermanns auf dem matschigen Weg.
Jetzt sitzen wir wieder im Warmen Hostel in Puerto Natales und in zwei Tagen geht es weiter nach El Calafate in Argentinien. Rahel wird voraussichtlich nach Punta Arenas fahren wo sie ein Flugzeug nach Puerto Montt erwischen will. Johnny und ich werden zuerst einmal nach Calfate und von dort aus nach El Chalten weiterreisen. Mit Trekking sind wir fürs erste fertig. Jeder Knochen und jeder Muskel tut weh. Alle Kleider stinken von Schweiss und der Nässe. Wir wollen beide wieder nach Norden, wo es wieder wärmer ist. Und bald werden sich wohl unsere Wege trennen. Ich werde auf mein Auto warten, und Johnny möchte in seiner restlichen Zeit noch bis nach Kolumbien hoch und will sich jetzt sputen. Wir werden sehen – Vamos a ver

Elevation Profile
Speed Profile

Ushuaia – Puerto Natales, Zeit für ein eigenes Auto

Nachdem letzten langen und ausführlichen Bericht jetzt mal etwas kurzes.

In Ushuaia habe ich mich noch mit Dieter getroffen, einem älteren Deutschen, der in nächster Zeit seinen Toyota Hiace verkaufen will. Ich habe irgendwo im Internet sein Inserat gesehen und möchte mir sowieso einen fahrbaren Untersatz zulegen. Busfahren ist hier ja ganz okay, aber man verpasst halt eine ganze Menge von der wunderschönen Landschaft. Ausserdem kann man nirgends anhalten, wenn man mit dem Bus unterwegs ist. Also muss ein Fahrzeug her!

Der Toyota war zwar alt, aber super im Schuss und ziemlich gut ausgebaut. Mit Bett, Wasserkanister, Vorzelt, vielem Werkzeug und allem was man so braucht für eine Reise durch Südamerika mit eigenem Auto. Ich habe Ihm gesagt, dass ich mich innerhalb einer Woche entscheiden werde.

Am Samstag sind wir mit dem Bus von Ushuaia nach Puerto Natales in Chile gefahren. Auf der Busfahrt haben wir auch das erstemal Bekanntschaft mit gründlichen Zollbeamten gemacht. Die Grenzüberquerung hat gute 2 Stunden gedauert. Wir mussten das gesamte Gepäck durch den Röntgenscanner laufen lassen, da es verboten ist, Früchte, Fleisch und andere frische Lebensmittel über die Grenze zu nehmen. Nach etwa 15 Stunden kamen wir endlich in Puerto Natales an.
Puerto Natales ist ein hübsches, kleines und verschlafenes Nest. Da es jedoch quasi das Sprungbrett für den Nationalpark Torres del Paine darstellt, wimmelt es hier von Travellern, Touristen und Kletterern.

Als ich im Hostel ein paar deutschen Kletterern gesagt habe, dass ich mir ein Auto kaufen wolle, haben die mir gesagt, dass ein paar Strassen weiter ein geiler Dodge Camper von einem Amerikaner steht, der zu verkaufen sei. Also bin ich los und hab mir das Ding angeschaut. Es war Liebe auf den ersten Blick! Es ist ein ’94er Dodge RAM350 Camper mit kompletter Ausstattung: Küche mit Gasherd und Kühlschrank, eine Dusche, eine Toilette, Strom über einen separaten Generator, Betten, und einem satten, blubbernden 5.2 Liter V8 Dodge Motor.

Ich hab den Jungs gesagt, ich müsse mir das überlegen. Schliesslich kostet diese Karre mehr als das Doppelte von dem was der Toyota kosten würde. Jedoch ist da natürlich auch viel mehr dran. Abgesehen davon ist das Auto 10 Jahre jünger und Ersatzteile findet man hier an jeder Strassenecke. Zwei Stunden später stand ich schon wieder vor dem Van, schaute mir alles nochmal gründlich an, machte eine Probefahrt und dann haben wir den Deal per Handschlag besiegelt. In ca. 4-5 Wochen darf ich das Baby mein neues Zuhause nennen. Ich kann es kaum erwarten

Morgen geht es in den Nationalpark Torres del Paine auf die nächste Wanderung. Jetzt brauchen wir aber noch ein Zelt, Nahrung, Beinzin für den Kocher und ein paar Infos. Bald gibts Bilder vom bekanntesten Trek der Welt.

Der Plan: Sonnenfinsternis auf Rapa Nui

Wie hier bereits erwähnt, will ich mir die Sonnenfinsternis auf der Osterinsel im Juli 2010 nicht entgehen lassen. Neben der Sonnenfinsternis findet ja auch noch das Honu-Eclipse Festival statt. Leider sind die Informationen über das Festival ziemlich dürftig. Seit Wochen wartet man auf verlässliche Informationen über die Flugpreise und die Kosten für Übernachtung und Verpflegung.

LAN Chile hat die Flüge um den 11. Juli aus dem Angebot genommen, sodass die nächstmöglichen Flüge nur vom 23. Juni bis zum 26 Juli möglich sind. Diese kosten um die 450€ hin und zurück. Das heiss 33 Tage Aufenthalt auf der mystischen aber doch winzigen Insel mitten im Pazifik, für die die meisten Leute nur wenige Tage einplanen.

Nun wurden erstmals Preise für die Flüge dazwischen genannt, und zwar sollen diese happige 1200-2000 US$ kosten 8-O. Jetzt muss ich mich entscheiden. Entweder bleibe ich nur ca. 10 Tage für das Festival und nehme einen teuren Flug, oder aber ich buche einen vergleichsweise günstigen Flug und bleibe dafür die besagten 33 Tage auf der Insel.

Für die Übernachtungen werde ich mich wohl vor und nach dem Festival auf dem Mihinoa Camping aufhalten. Und somit sieht die grobe Kalkulation für dieses Vorhaben folgendermassen aus:

Flug von Santiago zur Osterinsel und zurück 600 US$
Ticket HonuEclipsee Festival 500 US$
Camping vor dem Festival 070 US$
Camping nach dem Festival 120 US$
Total 1290 US$

Die Kosten für Verpflegung lassen sich noch nicht richtig abschätzen. Mein durchschnittliches Tagesbudget beträgt 50$, das wären für die 33 Tage dann 1650$. Somit würde dieser Aufenthalt mein Budget nur geringfügig sprengen. Für ein one-time-in-your-life Erlebnis finde ich, liegt das durchaus drin.