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der krönende Abschluss, mit guten Freunden

Pünktlich auf den Jahresanfang habe ich mein Auto an ein junges und nettes Schweizer Päärchen verkauft. Kai und Manu werden hoffentlich mindestens genauso viel Spass und gute Erlebnisse mit dem Auto haben, wie ich sie hatte.

Zuerst gabs aber Besuch aus der Schweiz. Am 2. Januar kam zuerst Marco und am 4. Januar Nico nach Kolumbien. Beide konnte ich noch mit dem Auto abholen, bevor ich es dann wenige Tage später an die neuen Besitzer übergeben habe. Für den Verkauf bzw. Papierwechsel habe ich sogar noch rasch Venezuela betreten. Abgesehen von Paraguay und den Guyanas war Venezuela das einzige Land, welches ich nun nicht bereits hatte. Naja, bereist hab ich es immer noch nicht wirklich, obwohl ich ja vor etwa 20 Jahren schon als kleiner Knirps mit meiner Familie da im Urlaub war.

Erster Stopp ohne Auto war Cartagena. Ans Rucksack packen, Taxi- und Busfahren und Hostel suchen musste ich mich erstmal wieder gewöhnen nachdem ich ja etwa 10 Monate lang mein eigenes Heim auf Rädern gehabt hatte. Nach wenigen Tagen machten wir einen Ausflug zur Playa Blanca, einem wunderschönen Karibikstrand auf einer nahe gelegenen Insel. So schön der Strand auch war, umso nerviger waren die ganzen Sandflöhe. Wir wurden derart verstochen und gefressen von den winzig kleinen Biestern, dass wir uns nach zwei Nächten auch schon wieder zurück aufs Festland begeben hatten.

Nachdem nun auch Fabrizio auf dem Weg an die Karibik war, sind wir spontan zurück nach Taganga gefahren wo dann wir vier Zürcher das Dorf unsicher gemacht haben. Für den krönenden Abschluss meiner Reise und die kurze Zeit die wir zu viert verbringen konnten haben wir uns entschieden noch einen Abstecher in den Tayrona Nationalpark zu machen. Da gabs auch noch ein Wiedersehen mit Dani aus Deutschland, den ich in Ecuador mit dem Auto mitgenommen hatte. Wir hatten ein fantastisches Wochenende in diesem einzigartigen Nationalpark und kurz darauf hat sich unsere Gruppe auch schon wieder getrennt. Fabrizio und Marco sind weiter nach Panama und ich blieb noch ein paar Tage zusammen mit Nico in Taganga, bevor es für mich wieder zurück nach Buenos Aires geht, wo ich bis auf weiteres bei Fernanda bleiben werde. Der Flieger wird mich eine Woche früher als geplant nach Buenos Aires bringen, damit ich sie überraschen kann.. 🙂

Wie es weitergeht bleibt ungewiss, aber fürs erste ist das Nomadenleben für mich vorbei…

Karibische Festtage in Kolumbien

Noch ein letztes mal in diesem Jahr gibt es news aus Südamerika, diesmal aus Kolumbien. Nach einem kurzen Zwischenstop bei Graham in Ibarra ging es endlich ab nach “Locombia”. Schon an der Grenze hab ich wieder die Franzosen getroffen. Die erste Nacht verbrachten wir an der Laguna de la Cocha in der Nähe von Pasto. Danach fuhren wir über Popayan nach Cali und dann nach Salento. Da haben wir dann auch mal wieder einen Tag Pause eingelegt, bevor es dann endlich nach Bogota ging. Durch die starken Regenfälle ist halb Kolumbien unter Wasser und viele Strassen sind weggespült oder sind quasi jetzt per Boot befahrbar. Entsprechend lange brauchten wir bis nach Bogota
In Bogota gabs verschiedenste Wiedersehen wie zum Beispiel mit Victor aus Chile, Tom aus Frankreich und Lisa aus England, die ich alle schon in Bolivien getroffen habe, Frikkyo und Anna aus Italien mit dem Reisebus und dann nochmals mit Dani, Matthias und Kendra, mit denen ich in Ecuador eine super Zeit hatte. Nach ein paar Tagen im Hostel, einem Ausflug auf den Monserrate, sozusagen dem Üetliberg von Bogota und einem Besuch im Goldmuesum hatte ich von der Stadt wieder die Schnauze voll und bin nach Villa de la Leyva weitergefahren. Da gabs ein paar gemütliche Tage auf dem Land, bevor es dann über Bucaramanga richtung Karibikküste hoch ging. Eigentlich wollten wir via Valledupar auf die Halbinsel La Guajira fahren, da aber irgendwo wieder eine Brücke weggeschwemmt wurde, mussten wir alles wieder zurückfahren und via Bosconia nach Santa Marta fahren. Da haben wir uns natürlich in Taganga ein Plätzchen gesucht und sind im Ocean Reef Hostel fündig geworden. Sicherer Platz mit Strom, Wasser, Internet und Duschen.
Da haben wir Gaston aus Argentinien aufgegabelt und sind nach Palomino gefahren. Unterwegs sind noch die wunderschönen Wasserfälle der Quebrada de Valencia. Gaston haben wir in Palomino gelassen und haben dafür Ima aus Spanien mit nach Riohacha genommen. Und da fing das Abenteuer La Guajira an…
Nachdem uns der Tankwart einen Platz am Meer empfohlen hat haben wir uns auf den Weg nach Mayapu gemacht. Nur hat da die Strasse irgendwann aufgehört und wurde zu einer staubigen Schotterstrasse und etwa 500 Meter weiter hab ich gemerkt wie das Auto vorne schiebt und schon steckten wir in einem ausgetrockneten Flussbett fest, das eben noch nicht so wirklich ausgetrocknet war. Weil es wirklich kein vor und zurück mehr gab haben wir da halt über Nacht gestanden und wurden am nächsten Tag von freundlichen Dorfbewohnern mit einer alten Rostlaube aus dem Dreck gezogen (natürlich gegen Bezahlung).
Weiter ging es nach Uribia wo dann auch die Asphaltierte Strasse nach Cabo de la Vela, unserem erklärten Ziel, ihr Ende nahm. Jetzt standen nur noch etwa 100km auf der Strasse aus Steinen, Staub und Erde auf dem Plan. Gleich am Anfang haben wir noch einen Guatemalteken und zwei Franzosen aufgeladen und sind los. Wir haben 4 Stunden gebraucht aber es dann am Ende des Tages geschafft. Und die Mühe hat sich gelohnt, es war wunderschön und die Sonnenuntergänge sind wirklich eindrücklich.
Zwei Tage später auf dem Rückweg blieb die Karre dann nochmals im Matsch stecken, da haben wir es aber zu sechst mit Mühe und Not wieder ohne Hilfe rausgeschafft. Wir und das Auto waren zwar komplett zugedreckt und geschafft, aber eben diese Erlebnisse sind im Nachhinein die Besten.
Die Franzosen sind jetzt auch schon am Start und morgen fahr ich dahin und wir bereiten die Silvesterparty vor. Neben dem Jahr 2010 gehen auch die Roadtrek Diaries langsam zu Ende. Ich werde das Auto voraussichtlich im Januar verkaufen und was dann kommt, weiss ich auch nicht so genau 😉
frohe Festtage und einen guten Rutsch ins 2011!
Karte

Noch ein letztes mal in diesem Jahr gibt es news aus Südamerika, diesmal aus Kolumbien. Nach einem kurzen Zwischenstop bei Graham in Ibarra ging es endlich ab nach “Locombia”. Schon an der Grenze hab ich wieder die Franzosen getroffen. Die erste Nacht verbrachten wir an der Laguna de la Cocha in der Nähe von Pasto. Danach fuhren wir über Popayan nach Cali und dann nach Salento. Da haben wir dann auch mal wieder einen Tag Pause eingelegt, bevor es dann endlich nach Bogota ging. Durch die starken Regenfälle ist halb Kolumbien unter Wasser und viele Strassen sind weggespült oder sind quasi jetzt per Boot befahrbar. Entsprechend lange brauchten wir bis nach Bogota

In Bogota gabs verschiedenste Wiedersehen wie zum Beispiel mit Victor aus Chile, Tom aus Frankreich und Lisa aus England, die ich alle schon in Bolivien getroffen habe, Frikkyo und Anna aus Italien mit dem Reisebus und dann nochmals mit Dani, Matthias und Kendra, mit denen ich in Ecuador eine super Zeit hatte. Nach ein paar Tagen im Hostel, einem Ausflug auf den Monserrate, sozusagen dem Üetliberg von Bogota und einem Besuch im Goldmuesum hatte ich von der Stadt wieder die Schnauze voll und bin nach Villa de la Leyva weitergefahren. Da gabs ein paar gemütliche Tage auf dem Land, bevor es dann über Bucaramanga richtung Karibikküste hoch ging. Eigentlich wollten wir via Valledupar auf die Halbinsel La Guajira fahren, da aber irgendwo wieder eine Brücke weggeschwemmt wurde, mussten wir alles wieder zurückfahren und via Bosconia nach Santa Marta fahren. Da haben wir uns natürlich in Taganga ein Plätzchen gesucht und sind im Ocean Reef Hostel fündig geworden. Sicherer Platz mit Strom, Wasser, Internet und Duschen.

Da haben wir Gaston aus Argentinien aufgegabelt und sind nach Palomino gefahren. Unterwegs sind noch die wunderschönen Wasserfälle der Quebrada de Valencia. Gaston haben wir in Palomino gelassen und haben dafür Ima aus Spanien mit nach Riohacha genommen. Und da fing das Abenteuer La Guajira an…

Nachdem uns der Tankwart einen Platz am Meer empfohlen hat haben wir uns auf den Weg nach Mayapu gemacht. Nur hat da die Strasse irgendwann aufgehört und wurde zu einer staubigen Schotterstrasse und etwa 500 Meter weiter hab ich gemerkt wie das Auto vorne schiebt und schon steckten wir in einem ausgetrockneten Flussbett fest, das eben noch nicht so wirklich ausgetrocknet war. Weil es wirklich kein vor und zurück mehr gab haben wir da halt über Nacht gestanden und wurden am nächsten Tag von freundlichen Dorfbewohnern mit einer alten Rostlaube aus dem Dreck gezogen (natürlich gegen Bezahlung).

Weiter ging es nach Uribia wo dann auch die Asphaltierte Strasse nach Cabo de la Vela, unserem erklärten Ziel, ihr Ende nahm. Jetzt standen nur noch etwa 100km auf der Strasse aus Steinen, Staub und Erde auf dem Plan. Gleich am Anfang haben wir noch einen Guatemalteken und zwei Franzosen aufgeladen und sind los. Wir haben 4 Stunden gebraucht aber es dann am Ende des Tages geschafft. Und die Mühe hat sich gelohnt, es war wunderschön und die Sonnenuntergänge sind wirklich eindrücklich.

Zwei Tage später auf dem Rückweg blieb die Karre dann nochmals im Matsch stecken, da haben wir es aber zu sechst mit Mühe und Not wieder ohne Hilfe rausgeschafft. Wir und das Auto waren zwar komplett zugedreckt und geschafft, aber eben diese Erlebnisse sind im Nachhinein die Besten.

Die Franzosen sind jetzt auch schon am Start und morgen fahr ich dahin und wir bereiten die Silvesterparty vor. Neben dem Jahr 2010 gehen auch die Roadtrek Diaries langsam zu Ende. Ich werde das Auto voraussichtlich im Januar verkaufen und was dann kommt, weiss ich auch nicht so genau 😉

frohe Festtage und einen guten Rutsch ins 2011!